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Realistische Schädlinge

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Realistische Schädlinge fügt ein dynamisches und äußerst realitätsnahes Schädlingssystem für Ackerfrüchte hinzu.

Schädlingsbefall wird auf Basis von Fruchtart, Wachstumsstadium, Jahreszeit, Region, Fruchtfolge und Wetterbedingungen berechnet. Befallherde entstehen lokal im Feld, können sich ausbreiten und tatsächliche Ertragseinbußen verursachen.

Dynamisches Schädlingssystem

Der Mod simuliert verschiedene landwirtschaftliche Schädlinge mit jeweils eigenen biologischen Eigenschaften, darunter: Maiszünsler, Kartoffelkäfer, Große Getreideblattlaus, Haferlaus, Grüne Pfirsichblattlaus, Kohlschotenrüssler, Kohlstängelrüssler, Rapsglanzkäfer, Kohlerdfloh, Getreidehähnchen, Drahtwürmer, Maiswurzelbohrer, Heerwurm, Baumwollkapselbohrer, Braune Reiszikade und Weiße Fliege.

Jede Art hat eigene Wirtspflanzen, Aktivitätszeiträume, Entwicklungsstadien, Vermehrungsraten, Schadenspotenziale und Bekämpfungsmethoden.

Lokalisierter Befall

Schädlinge befallen ein Feld nicht gleichmäßig. Ein Befall beginnt lokal und breitet sich von initialen Hotspots aus. Dadurch entsteht ein unterschiedlicher Befallsdruck in verschiedenen Feldzonen.

Wetter, Jahreszeit und Region

Temperatur, Frost, Niederschlag, Luftfeuchtigkeit, Wind, Sonneneinstrahlung und Bodentemperatur beeinflussen die Schädlingsentwicklung. Extreme Bedingungen können die Aktivität verringern oder Populationen absterben lassen.

Welche Schädlinge auftreten, hängt von der Region ab. Ist Realistic Water & Soil Management (RWSM) installiert, nutzt der Mod automatisch dessen Klima-, Regions- und Wetterdaten. Ohne RWSM wird mit dem Standardwetter und den Standardregionseinstellungen gearbeitet.

Fruchtfolge und Bodenbearbeitung

Schädlingspopulationen können im Boden oder in Ernteresten überwintern. Wiederholter Anbau derselben Frucht erhöht das Risiko im Folgejahr, während eine abwechslungsreiche Fruchtfolge bestimmte Populationen reduzieren kann.

Pflügen, Tieflockerung, Grubbern und Mulchen können je nach Schädlingsart Populationen und Überwinterungsstadien verringern.

Pflanzenschutz

Realistische Pflanzenschutzmittel wie Coragen, Mospilan SG, Teppeki, Carnadine, Karate Zeon, Decis forte und Nexsuba stehen zur Bekämpfung zur Verfügung.

Die Wirksamkeit hängt von Schädlingsart, Kultur, Entwicklungsstadium, Produktwirkung und Region ab. Eine mehrägige Residualwirkung kann nach der Behandlung anhalten. Bereits entstandene Ertragsschäden sind nicht reversibel.

Die Pflanzenschutzmittel wirken ausschließlich auf der tatsächlich behandelten Fläche. Arbeitsbereiche, Arbeitsbreite, Section Control und variable Arbeitsbreiten werden berücksichtigt. Die Mittel haben zudem eigene realistische Verbrauchsraten.

Ertragseinbußen

Schädlinge reduzieren den tatsächlich erzielbaren Ertrag je nach Befallsstärke, Entwicklungsstadium, Befallsdauer, Wachstumsphase der Kultur und Behandlung. Mehrere gleichzeitig auftretende Schädlinge können den Ertrag kumuliert beeinträchtigen.

Schädlingskarte und HUD

Im Kartenmenü steht eine eigene Ansicht "Schädlingsbefall" zur Verfügung. Der lokale Befallsdruck wird auf einer Skala von 1–100 % angezeigt, während befallsfreie Bereiche transparent bleiben.

Zu Fuß im Feld zeigt ein kompaktes HUD Informationen wie Kulturart, Schädlingsart, Befallsstärke, akkumulierten Schaden und das wirksame Pflanzenschutzmittel an.

Multiplayer und Savegame

Realistische Schädlinge ist für Multiplayer und dedizierte Server ausgelegt. Die Schädlingssimulation läuft serverseitig und wird mit den Clients synchronisiert.

Schädlingszustände – lokale Befallszonen, Stärke, Entwicklungsstadien, Schäden, Residualwirkungen, Feldhistorie, Fruchtfolge und Überwinterung – werden im Spielstand gespeichert.

Performance

Der Mod wurde bewusst ereignisbasiert entwickelt. Es findet kein kontinuierlicher Ganzfeld-Scan statt. Die Berechnung erfolgt primär beim Tageswechsel und bei relevanten Spielereignissen.

Realistische Schädlinge macht Schädlingsmanagement zu einem weiteren Aspekt der Feldbewirtschaftung: beobachten, Risiken einschätzen, Fruchtfolge planen und nur dort behandeln, wo es tatsächlich nötig ist.

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